Evang.-Luth. Kirchengemeinde Selb - Christuskirche

Die kommenden Feiertage von Gründonnerstag bis Ostern sind zentral für den christlichen Glauben. Sie   zeigen für die Christen, dass Leben und Sterben zusammen gehören - und Gott nichts fremd ist, was wir Menschen erleben. In den Gottesdiensten der Christuskirche stehen daher die biblischen Texte ganz im Zentrum, es geht darum, die letzten Tage Jesu nachzuempfinden,durch Freude und Leid mit zu gehen.

Am Gründonnerstag um 19:00 Uhr wird ein Tischabendmahl gefeiert, bei dem nicht nur eine Oblate gegessen wird. Wie bei Jesu letztem Abendmahl essen wir gemeinsam zu Abend mit Fladenbrot, Käse, Oliven und Wein aus unserem Weltladen. Der Gottesdienst beginnt um 19:00 Uhr in der Kirche und wird dann im Gemeindesaal fortgesetzt.

Am Karfreitag ab 9:30 Uhr hören wir den Bericht von Jesu Weg ans Kreuz. Von seinem Einzug in Jerusalem bis hin zur Grablegung. Musikalisch begleitet werden die Bibellesungen vom Kirchenchor - eine Predigt wird es in diesem Gottesdienst nicht geben. Mit den Zeilen von Jesu Tod verklingt dann jede Musik und die Glocken schweigen bis zur Auferstehungsfeier.

Am Sonntagmorgen um 5:00 Uhr beginnt die Osternacht in der Stille der dunklen Kirche. Ins Dunkel der Nacht kommt mit der Osterkerze das Licht von Jesu Auferstehung. Der Tod hat nicht das letzte Wort. 

Wenn der Posaunenchor das Osterlied anstimmt, dann wird spürbar: Christ ist erstanden. Beim Osterfrühstück im Anschluss an die Osternacht wird die Osterfreude am frühen Morgen geteilt und der Morgenkaffee schmeckt besonders gut. 

 

 

#churchforfuture

ChurchforFuture: Die evangelisch-lutherische Christuskirche Selb stellt sich hinter die Jugendlichen von „Fridays for Future“

  

Die Forderungen der Jugendlichen nach mehr Klimaschutz sind auch unser Anliegen.

 

Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung: Mit diesen Forderungen begann der sogenannte „konziliare Prozess“ bei der Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen 1983 in Kanada. Drei Forderungen, die eng miteinander verknüpft sind. Die Kirchen auf der ganzen Welt setzen sich seit langem für diese Ziele ein.

 

Die weltweite Kirche steht daher in der Verantwortung vor Gott und der Welt: Sie hat den Auftrag, diese Erde und die ganze Schöpfung zu bewahren und den nachfolgenden Generationen so weiterzugeben, dass auch sie gut und wohlbehalten darin leben können.

 

Seit Wochen gehen nun Jugendliche auf der ganzen Welt auf die Straße. Sie fordern mehr Klimaschutz und eine drastische, ernsthafte Wende in der Klimapolitik, denn sie werden diejenigen sein, die unter dem Klimawandel zu leiden haben.

 

Der Kirchenvorstand der Christuskirche Selb stellt sich hinter die Forderungen der Jugendlichen. Ihr werteorientiertes Eintreten für die Bewahrung der Schöpfung ist auch unser Anliegen. Alle wissenschaftlichen Untersuchungen weisen darauf hin, wie dringend jetzt drastische Maßnahmen zu mehr Klimaschutz umgesetzt werden müssen, um die Lebensgrundlagen der jungen Menschen für die Zukunft zu erhalten. Es gehört zum Kernbestand unseres Glaubens, dass wir das „ängstliche Harren der Kreatur“ (Römer 8,19) ernst nehmen.

 

Als Kirchengemeinde arbeiten wir kontinuierlich daran, klimafreundlich zu handeln und haben seit nun 6 Jahren das Zertifikat „Grüner Gockel“ dafür.

  

Die Proteste der Schülerinnen und Schüler machen uns schmerzlich bewusst: Es reicht nicht, sich auf dem Erreichten auszuruhen. Wir werden daher weiterhin intensiv daran arbeiten, unsere eigene Arbeit deutlich klimafreundlicher zu gestalten. Es reicht offenbar auch nicht, auf freiwilliges Engagement einzelner zu setzen, sondern wir als ganze Gesellschaft müssen neue Prioritäten setzen. Gute Lebensbedingungen zu erhalten und die menschengemachte Klimaveränderung einzudämmen, muss einen deutlich höheren Stellenwert in unserem Handeln haben.

  

Wir fordern daher nicht nur unsere Gemeindeglieder, sondern alle Menschen auf, ihr eigenes Verhalten zu überprüfen und ernsthafte Schritte hin zu mehr Klimaschutz zu unternehmen. Wir alle sind gefordert, unser Leben möglichst umweltverträglich zu gestalten.

 

Ebenso fordern wir die Verantwortlichen in der Politik auf allen Ebenen auf: Leiten Sie eine echte, deutliche und wirksame Wende in allen Politikbereichen zur CO2-Reduzierung ein. In allen Bereichen: Energie, Verkehr, Wohnen, Landwirtschaft und Industrie. Unser persönliches und privates Handeln, auch im Rahmen der Kirchengemeinden, ist ein wichtiger Beitrag. Aber ohne die Weichenstellungen der Politik wird keine nachhaltige Wende möglich sein.

 

 

Einblick ausgezeichnet!

Landesbischof Bedford-Strohm überreicht den Siegern die Urkunden:

v.l.n.r.: Landesbischof Bedford Strohm, Pfr. Johannes Herold, Diakon Kirchmeyer vom Amt für Gemeindedienst, Diakon Bernhard und Pfr. Hellmuth für den Lindauer Gemeindebrief

Der Gemeindebrief der Christuskirche wurde heute mit dem Preis für Öffentlichkeitsarbeit der Bayerischen Landeskirche ausgezeichnet! 


Landesbischof Bedford-Strohm würdigte mit einer vierköpfigen Jury, dass der "Einblick" mit einem modernen und ansprechenden Layout und einer interessanten Themenwahl auch Menschen anspricht, die nicht unmittelbaren Kontakt zur Kirchengemeinde haben.

 

Unser Dank gilt

dem Redaktionskreis mit Ulrike Hofmann, Gisela Krebs, Martina Luckner und Johannes Herold unter der Leitung von Sandra Herold.

Heike Arndt vom Büro Arndt&Schatz für das großartige Layoutkonzept, sowie

der Firma Netzsch, die die Druckkosten bezahlt!

Gedruckt wird unser Einblick übrigens vom Druckhaus Goller - wir danken für die ausgezeichnete Zusammenarbeit!

Die Christuskirche in Selb, links daneben der Hort (gelbes Haus)

Ein besonderes Lichtspiel hat der Selber Fotograf Florian Miedl festgehalten.

#FloMiedl #Flomigram #florianmiedl.de